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Die gleichzeitig am Attersee stattfindende Drachenstaatsmeisterschaft führte zu einem ungewohnt kleinem Teilnehmerfeld bei der diesjährigen Falkensteintrophy. Insgesamt 12 Teams aus Deutschland und Österreich sind es aber trotzdem geworden.

Am Samstag ließ der erhoffte Brunnwind auf sich warten und für den späteren Nachmittag waren bereits Sturm und Unwetter angesagt. Verspätet kam dann doch eine Wettfahrt im eher ungewöhnlichen Startgebiet südlich vom Ferienhort Ried zustande. Franz Kloiber/ Michael Müller waren in dieser Wettfahrt nicht zu schlagen und haben von Beginn an in Führung liegend, souverein gewonnen. Die zweite Wettfahrt mußte aufgrund von Sturmwarnung abgebrochen werden und die Schleppzüge in den Hafen wurden wirklich ordentlich naß. John Helmsing/Manfred Joppich bewiesen, daß echte Starbootsegler gegen stürmischen Westwind aufkreuzten können und aus eigener Kraft sicher den Hafen erreichen. Kurze Zeit später war bereits alles vorbei, aber dank des stürmischen Intermezzos gab es beim anschließenden Abendessen einiges zu erzählen.


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Launisch wie das Wetter diesen Sommer ist, war es auch an diesen Wochenende. Bei den letzten Vorbereitungen am Vormittag ließ ein leichter Ostwind bei Sonnenschein noch auf eine schöne Serie hoffen. Doch schon vor dem geplanten Start um 13 Uhr zog die erste Gewitterfront durch und der Ostwind hörte schlagartig auf. Etwas später kam zunächst ein leichter Westwind auf, aber bereits beim Start hatte der Wind als Vorbote für die nächste Gewitterfront mächtig aufgefrischt und machte die Wettfahrt für alle Mannschaften zu einer Herausforderung. Ein Materialbruch (Pinne) führte dazu, daß Herbert Aschgan über Bord ging. Er wurde von Peter Kellermann gerettet, das nunmehr steuerlose Schiff mit Vorschoter Jiri Fetterle brachte die Wasserrettung sicher an den Steg. Mit dem starken Wind war es nach dieser Wettfahrt vorbei, Regen und Flaute machten eine weitere Wettfahrt unmöglich.

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Um es kurz zu machen: Nachdem er erst eine Woche zuvor zum Europameistertitel gesegelt ist, holt Hubert Merkelbach, diesmal mit Vorschoter Uli Seeberger, nun auch den Titel des Meisters des 17. Distrikts. Vier Top Drei-Ergebnisse reichten letztendlich für einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf das zweitplatzierte Team Markus Steinlein/Mark Pickel. Bronze holte sich die Ukrainische Mannschaft Denis Kashina und Dmitry Mechetin.

Und die Österreicher ... ? Nach leichten Anlaufschwierigkeiten segelten Josef Urban und Thomas Meindl in den letzten drei Wettfahrten noch Spitzenergebnisse ein und sicherten sich damit Rang 7. Leider fanden nur wenige heimische Teams den Weg an den Ammersee, sodass letztendlich nur drei AUT-Schiffe der deutschen Übermacht zu trotzen versuchten.

Für die diesjährige Saison eher untypisch gelang es am Ammersee tatsächlich, alle ausgeschriebenen 8 Wettfahrten zu segeln. Aufgrund der ständig wechselnden Bedingungen wurde von den Seglern maximale Situationselastizität gefordert. So drehte der Wind in der ersten Wettfahrt zwischen Startlinie und Luvboje kontinuierlich um 60 Grad nach rechts. Wer da die falsche Seite gewählt hatte, konnte der Konkurrenz nur noch nachschauen.

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87 Boote haben an der zweiundneunzigsten Star Weltmeisterschaft in Malcesine teilgenommen, es gab ein umfangreiches und angemessenes Rahmenprogramm, aber leider keine perfekten Bedingungen am Wasser.

Die Eröffnung der WM hat mit einem Fahnenzug durch Malcesine und der Begrüßung im Castello stattgefunden und wurde durch ein angemessenes Buffet und ausreichend Wein / Prosecco abgerundet.

4 österreichische Crews haben versucht sich mit Seglern aus 19 Nationen zu messen und mussten feststellen, dass sich durch das Wegfallen des Olympia Status unserer Klasse nicht viel verändert hat, es waren 7 Teilnehmer der letzten Olympiade, einige Gold Stars und viele Silver Stars am Start. Brasilien ist gleich mit einer Armada von acht Booten angereist. Das Segelniveau war extrem hoch und jeder noch so kleine taktische Fehler wurde mit dem Verlust von einigen Plätzen quittiert. Die Segelbedingungen waren alles andere als leicht, ein konfus agierender Wettfahrtleiter und die Tatsache, dass alle 87 Boote nach jedem Start Richtung Malcesine (links) wollten, führte zu vielen Startübungen und Black Flag Starts. Daher auch die vielen BFD Resultate, die auch dem ansonsten sehr gut segelnden Team Scheiecker/Wallinger  (16er vor der letzten Wettfahrt) zum Verhängnis wurden. Aber ein schlechter Start bei 87 Booten ist fast genauso schlimm.

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Durch den dicht gedrängten Regattakalender im Juni/Juli mit Europameisterschaft, Distriktmeisterschaft und Weltmeisterschaft sind nur 31 Teams aus 12 Nationen zur Europameisterschaft am Balaton angereist. Ein stabiles Hoch über Europa ist auch für Regattawind nicht die beste Voraussetzung, für die Bräune der Segler vom Baden schon. 

So begann auch der erste Segeltag mit Warten auf den hier nicht so zuverlässigen thermischen Wind. Erst gegen vier Uhr ging es dann endlich bei leichtem Nordostwind los und diese Wettfahrt wurde dann wirklich, wirklich lang. Was bei uns auf den österreichischen Seen zu einer Verkürzung oder zum Abschießen der Wettfahrt führt, kann hier bei der Euro nur durch das Erreichen des Zeitlimits von drei Stunden beendet werden. Das ist bei wirklich wenig Wind und 30 Grad eine sehr lange Zeit. Die Gewinner der ersten Wettfahrt Albert Sturm/Tobias Haring haben es dann doch in circa zwei Stunden 35 Minuten geschafft vor Hubert Merkelbach/Markus Koy und Heimo und Hermine Schlagbauer. Zu diesem Zeitpunkt waren einige Boote noch auf den letzten Metern des Kreuzkurses und so erreichten auch nur 14 weitere Boote  binnen einer Stunde nach dem Sieger das Ziel und wurden gewertet.