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Das war jetzt aber knapp!!! Bis Sonntag 14 Uhr fürchteten schon alle Segler und die Wettfahrtleitung, es wird schon wieder nix mit dem Graf Lodron Wanderpreis. Am Samstag zog zwar eine Schlechtwetterfront durch, nass wurde übrigens keiner, aber zum Segeln gabs auch keinen Wind. Nordwind, Südwind, zwischendurch für kurz mal West- und dann doch wieder Ostwind. Einmal kurz Auslaufen - zu mehr hat der Wind einfach nicht gereicht. Aber kurz nach der Rückkehr in den Club war das ausgezeichnete Abendessen fertig und der Abend trotz fehlender Wettfahrten sehr nett. 

Das Wetter war am Sonntag besser, aber stundenlang hat sich kein Wind durchgesetzt. Immer wieder für kurz Westwind oder Ostwind, aber bevor ans Anlaufen zu denken war, auch schon wieder vorbei. Erst als der erste Segler die Nerven verlor und auskrante, setzte sich kurz danach endlich ein Ostwind durch. Zwei Wettfahrten sind sich noch ausgegangen. Die erste war vom Wind her sicher die konstantere, in der zweiten war der Wind schon nicht mehr so gleichmäßig. Souverän damit zurechtgekommen sind Sepp Urban/Josef Matrei, die mit einem Sieg in beiden Wettfahrten überlegen gewonnen haben. Zweite wurden Rudi Köller/ Ralf Gößler, mit zwei konstant guten Platzierungen, vor Heimo und Hermine Schlagbauer als Dritte.

Ergebnis

 

    PunkteWettfahrt
PlatzSegelnummerNameClubGesamt12
1 AUT 8226 Urban Josef
Matrai Josef
UYCT
Spartacus
2 1 1
2 AUT 8146 Köller Rudolf
Gössler Ralf
CFT-WS
CFT-WS
9 4 5
3 AUT 8369 Schlagbauer Heimo
Schlagbauer-Wadl Hermine
KYCO
KYCO
10 2 8
4 AUT 7648 Kerschbaumer Gerald
Kerschbaumer Jörg
CFT-WS
CFT-WS
11 7 4
5 AUT 8368 Höferer Harald
Jöbstl Gregor
CFT-WS
CFT-WS
12 9 3
6 AUT 8441 Wiedergut Armin
Wiedergut Margarete
KYCK
KYCK
12 6 6
7 AUT 7361 Mayr Helmut
Niederleitner Franz Peter
KYCO
KYCO
13 3 10
8 AUT 8199 Stiboller Hubert
Hohenberger Harald
CFT-WS
CFT-WS
14 12 2
9 AUT 8486 Wirth Harald
Guldenbrein Leopold
KYCO
KYCO
14 5 9
10 AUT 7250 Kellermann Peter Claude
Nessmann Philip
CFT-WS
OESV
17 10 7
11 AUT 7809 Prey Theodor
Poell Matthias
KYCO
UYCAS
19 8 11
12 AUT 8228 Aschgan Herbert
Samonig Paul Peter
CFT-WS
CFT-WS
23 11 12
13 AUT 8106 Polanka Andreas
Maier Ernst
SC AMS
UYCWö
28 14 /DNS 14 /DNS

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Ein neues Spiel, ein neues Glück. Ralf Gössler und Harald Leitner waren das einzige heimische Team, das die Anreise zum XXXI. Primo Cup vor Monaco in Angriff genommen hatten. Pünktlich um 11 Uhr am 30. Jänner waren alle Boote im Wasser, was bei 7 Bootsklassen eine logistische Herausforderung darstellte. Und dann hieß es warten. Der Starkwind mit ca. 35 kn wollte nicht nachlassen, sodass es für den ersten Regattatag hieß: Rien ne va plus. Das ließ uns genug Zeit, die Jackets aufzubügeln und uns für das Star-Dinner im neuen Yachtclub von Monaco vorzubereiten - Noblesse oblige.

Der zweite Tag war das genaue Gegenteil des ersten: 2 bis 5 kt aus allen Richtungen machten einen Start vorerst unmöglich. Letztendlich entschied sich die Wettfahrtleitung doch noch für einen Start. Das Blauwassercasino vor Monte Carlo hatte eröffnet. Ein mächtiger Winddreher spülte BigInJapan nach der ersten Vorwind eine Position, die locker für einen Platz unter den ersten 10 hätte reichen müssen. Leider blockierte eine der zuvor gestarteten Surprises an der Luvtonne den Weg, sodass erstmal kein Weiterkommen war - was kann man schon von einer Bootsklasse erwarten, die ein "?" im Segel hat? Die letzte Vorwind glich dann, aufgrund einer mobilen Ziellinie, eher einer Rätselrallye, denn einem bekannten Kurs. Letzendlich reichte es für uns noch für Rang 14.

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Die Wetterprognose für den Saisonauftakt in Österreich war ja nicht gerade berauschend und hat wohl auch einige bereits gemeldete Segler wieder verschreckt. Ist auch komisch, wenn man bei sommerlichen 25 Grad die Segelsachen für den nächsten Tag einpackt und weiß, es ist mit eher kühlen 5-8 Grad, Regen und Schneefall auf den Bergen zu rechnen und das im sonnigen Süden. Aber eigentlich war es dann doch viel besser als erwartet. Kein Regen mehr beim Start und auch ein für den Auftakt durchaus angenehmer Ostwind. Selten nur zum in Lee sitzen und durchaus auch mal Hängewind. Bereits ab Mitte der zweiten Wettfahrt einzelne Sonnenfenster und die dritte dann bereits im vollen Sonnenschein mit einem zwar noch kalten, aber durchaus fordernden Segelwind. Der Wind wäre auch noch für eine vierte Wettfahrt gut gewesen, allerdings zeigten doch schon einige Teilnehmer nach der langen Winterpause starke Ermüdungserscheinungen und so waren die meisten froh, nach drei schönen Wettfahrten noch bei Tageslicht (bei vier wärs wohl schon finster gewesen) in den Hafen einzulaufen. Gesegelt wurde diesmal wieder gemeinsam mit der Finn Klasse und die Wettfahrtleitung und auch das Team an Land waren ganz schön mit dem organisatorischen Aufwand gefordert, aber wie immer im KYCK hat alles super geklappt. Bei einem ausgezeichneten Buffet und jeder Menge köstlicher Nachspeisen gab es noch ein nettes Beisammensein im Clublokal.

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Währed die meisten hierzulande noch mit dem Verdauen des Karpfens der Weihnachtsgans und/oder der Kekse beschäftigt waren, machten sich drei Crews inklusive Begleittross auf den Weg an die Cote d´Azur, um an der 58. Auflage des Christmasrace in Nizza teilzunehmen. Der Kontrast zwischen grauer, regnerischer Tristess in der Heimat und den sonnigen rund 15 bis 17 Grad  - zumindest währed des Tages - hätte nicht größer sein können. Die für 9 Uhr angesetzten Starts machten es jedoch erforderlich, noch in der Morgendämmerung auszulaufen, was mit Temperaturen um 3 bis 5 Grad verbunden war. Als Belohnung gab es Sonnenaufgänge über dem Cap Ferrat, bei dem selbst Nicht-Romantiker ins Schwärmen kopmmen konnten.

 

Jetzt  aber zum Sportlichen: 41 Crews aus 13 Nationen darunder 3 Silbersterne - Diego Negri (Europa), Thomas Hornos (Nordamerika) und Alessandro Pascolato - nahmen die insgesamt 5 Wettfahrten in Angriff. Der erste Regattatag bescherte thermische Winde zwischen 8 und 12 Knoten und eine Wettfahrt in der Frühe und eine am Nachmittag. Der Tag endete mit einer Dreifachführung derSilverstars. In Race 1 konnte Franz Kloiber mit Rang 8 einen Achtungserfolg erzielen.

Tag 2 empfing die Segler mit einer steifen nördlichen Brise von 20 - 22 Knoten, der im zweiten Race des Tages kontinuierlich aubflaute, sodass die Hälfte des Feldes in Wettfahrt 4 wegen Zeitüberschreitung aus der Wertung genommen wurde. Franz Kloiber zeigte auch in dieser Wettfahrt auf - Rang 9. Dagegen standen Ausrutscher in zwei Wettfahrten, sodass in der Endabrechung schließlich der 19. Platz herauskam. Ralf Gössler belegte Rang 30 und setzt seine Hoffnung auf den Primo Cup Ende Jänner in Monaco. Toni Cuber blieb mit Rang 31 hinter seinen Erwartungen etwas zurück. 

Diego Negri konnte seine Führung über die Gesamte Serie behaupten und gewann das 58. Christmas Race von Nizza vor Thomas Hornos.

Ergebnisse

 

See you in Monaco beim Primo Cup